6. Woche Selbsttest Freeletics

6. Woche 6.6.2016 – …?

Wie erwartet, habe ich von dem 3x Persephone Workout wieder einen ziemlich starken Muskelkater in den Beinen bekommen. Oh man, ob sich meine Beine irgendwann mal dran gewöhnen? Immerhin war der Muskelkater schon ein wenig leichter, als in Woche drei. Da hab ich dieses Workout ja zum ersten Mal gemacht. Diese Woche steht ein sehr anstrengendes Training an, bei dem ich erstmals die Strength-Variante machen soll und drei harmlosere.

– Iris Strength (36:35 PB) Mi

Wie ihr seht, habe ich diese Woche erst am Mittwoch starten können. Meine Beine weigerten sich wegen den Nachwirkungen des Persephone Trainings so lange. Schon ein bisschen frustrierend. Meine Trainingspartnerin hat überhaupt keinen Muskelkater nach diesem Training. Klar, sie bekommt dafür Muskelkater nach Trainings, bei denen ich keinen hab. Verstehen tue ich’s trotzdem nicht:/ Bin ja jetzt doch schon in Woche sechs. Mit etwas Verspätung starte ich also nun mit dem Iris Workout in die neue Trainingswoche. Puh, das hat’s in sich. Nach einem 1km Lauf stehen abwechselnd Hampelmänner und Froggers auf dem Plan. Insgesamt 500 pro Übung und jeweils 100 am Stück. Und nein, dann hat man’s noch nicht geschafft. Zum Abschluss kommt nochmal ein 1km Lauf. Ach ja, nach diesem Workout kann man dann ne kurze Pause machen, um anschließend noch 50 Burpees und 50 Situps zu absolvieren. -> Muskelkater, ich komme schon wieder!

Würde ich nach meinem eigenen Trainingsplan trainieren, hätte ich mir nie so eine hohe Wiederholungszahl an Froggers gegeben. Diese Übung kam noch nie vorher in einem Workout dran. Ohne vorheriges Kennenlernen der Übung, dann gleich 500 Wiederholungen machen zu müssen, finde ich persönlich zu übertrieben. Aber gut, ich möchte mich bei meinem Selbsttest so gut es geht an die Vorgabe vom virtuellen Coach halten und ziehe es durch, obwohl ich weiß, dass ich bestimmt wieder einen starken Muskelkater bekommen werde.

TIPP: Allen, die keinen Selbsttest machen, würde ich raten, dass sie einfach auf ihren Körper hören und die Wiederholungszahlen gegebenenfalls etwas einschränken. Lieber öfter trainieren mit kleinen Erhöhungen in der Anforderung, als so große Sprünge zu machen und dann ständig den Muskelkater zu kurieren. Ihr könnt das ja am Ende des Trainings in der App vermerken. So habt ihr trotzdem eine Zeit zum Vergleich.

– 2x Athena Standard (13:35 PB) Sa

2x Athena war kein Problem. Allerdings musste ich bis Samstag warten, bis mein Muskelkater vom Mittwoch wieder ok war.

– Prometheus Standard (15:45 PB) Di

Oh man, jetzt nervt mich das ewige Pausieren wegen dem Muskelkater schon ein wenig. Bei dem Athena Workout waren auch wieder Kniebeugen dabei. Anscheinend hatte sich meine Oberschenkelmuskulatur doch noch nicht vollständig vom Muskelkater erholt. Hab selbst nach diesem kurzen und eigentlich einfachen Workout wieder sehr schwere Beine bekommen. Ihr seht richtig. Ich habe bereits eine Woche überschritten und benötige mittlerweile schon 10 Tage für diese Trainingswoche. Ich würde gerne mal wieder morgens aufstehen und fitte Beine, statt müden und schweren, spüren. Vor dem Prometheus Workout war ich noch 37 Minuten im Wald locker joggen, um die Muskulatur gut aufzuwärmen und zu lockern. Beim Workout selber brannten die Oberschenkel bei den Kniebeugen aber wieder wie verrückt. Trotz der längeren Pausen zwischen den Trainingseinheiten bin ich mir sicher, dass ich eine Beinmuskulatur etwas übertrainiert habe. Darum folgender Entschluss… Ich werde jetzt so lange mit dem Freeletics Workout aussetzten, bis ich meine Beine wieder ohne jegliches Schwere -oder Schmerzgefühl spüre. Nicht falsch verstehen. Ich höre deswegen nicht ganz mit dem Training auf, aber ich werde eher in die Ausdauer gehen und das Training durch Joggen ersetzten. 🙂 Mal schauen, wann ich das letzte Training der 6. Woche angehe und damit diese Woche beende…

– 2x Athena Standard (14:41) + 50 Jumping Jacks (0:40) Sa

Also, ich habe mein Training am Samstag wieder aufgenommen. Zum ersten mal wieder ohne irgendeinen Muskelkater. Das war mal wieder ein schönes Gefühl;) 2x Athena + 50 Jumping Jacks waren kein Problem. Hatte aber einen langen Tag und musste vor dem Training unbedingt etwas essen. Das hat sich dann, wie auch erwartet, beim Training gerächt. Über eine Minute langsamer als meine PB und noch dazu Bauchschmerzen, aber ich wollte es ja nicht anders….;)

Fazit

Diese Woche war nicht so erfolgreich. Musste meine Trainingswoche aufgrund des ständigen Muskelkaters auf zwei Kalenderwochen ausweiten. Ich war aber weniger sauer auf mich – ich höre ja nur auf die eindeutigen Zeichen meines Körper-, als auf die App. In solchen Situationen sieht man eindeutig die Vorteile eines Personal Coaches im Vergleich zu einem virtuellen Coach. Der Personal Coach würde einem in solchen Phasen, in dem dein Körper mal etwas schwächelt (was übrigens ganz normal ist), ein lockereres Training erstellen. Dieses würde dich zwar trotzdem leicht fordern, aber eher aktiv zur Erholung der Muskulatur beitragen. Der virtuelle Coach setzt hingegen das Trainingslevel kontinuierlich Woche für Woche etwas höher, ohne Schwächephasen erkennen zu können. Du hast zwar nach dem Training die Möglichkeit ein Feedback zu geben und zu sagen, dass es dir zu viel war… Diese Daten fließen aber dann erst in den Trainingsplan der kommenden Woche ein.

 

DRITTE MESSERGEBNISSE 

Die Messergebnisse spiegeln im Allgemeinen auch mein Gefühl der Woche wieder. Eher stagnierend… Da freut es mich aber umso mehr, dass es bei den Werten auf der Waage doch eine kleine positive Veränderung gegeben hat. Fast 1% weniger Körperfett. Das bringt Motivation;)

Gewicht: -0,3 kg Körperfett: -0,9% Muskelmasse: +0,1%
Oberarm: 0 cm Hüfte: 0 cm Oberschenkel: 0 cm
Taille: 0 cm Po:0 cm Waden: 0 cm
Zoe M.

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